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Anita Wunderlich

Saalenstein 13

95189 Köditz

Telefon: 09281  820 78 27

Mobil: 0160  813 96 49

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Unser Gehirn ist darauf programmiert, ständig Ursachen für gegenwärtige Situationen zu suchen. Das liegt am Drang zur Aufklärung und dass wir es beim nächsten Mal besser machen. Gerade sensible Menschen fühlen sich oft schuldig – auch, wenn sie nichts dafürkönnen. Frauen sind von solchen Gefühlen häufiger betroffen als Männer – woran auch alte Glaubenssätze beteiligt sind (Eva als Sinnbild der Sünde, „Hexen“-Verfolgung, Mädchen sollen brav sein, Frauen in Märchen müssen vom Prinzen „gerettet“ werden usw.). Die direkten Ursachen sind meist folgende Persönlichkeitsmerkmale: 1. Perfektionismus Zu hohe Erwartungen an sich selbst: Schon den kleinsten Fehler wirfst du dir vor. Aus Angst, etwas falsch zu machen, tust du dir auch schwer, Risiken einzugehen oder Entscheidungen zu treffen. 2. Selbstzweifel und mangelndes Selbstwertgefühl Du traust dir nichts zu und fühlst dich oft minderwertig. Ein Lachen wirkt auf dich wie Auslachen, kritische Bemerkungen wie eine Verurteilung. Vor Entscheidungen sicherst du dich gern bei anderen ab. Und eigene Bedürfnisse werden zurückgestellt, weil dir andere wichtiger sind. 3. Empathie und Verantwortung für Probleme und Leid anderer Du erkennst sofort, wie dein Gegenüber drauf ist, wie es ihm geht, was er sich wünscht, … Du fühlst dich oft als Retter, der anderen sofort helfen muss. Du fühlst dich verantwortlich am Leid in Entwicklungsländern. Du leidest, wenn du siehst oder erfährst, dass Tiere gequält, Kinder misshandelt, Menschen ausgebeutet werden. 4. Glaube, Gefühle anderer durch das eigene Verhalten steuern zu können Du fühlst dich verantwortlich oder mitverantwortlich, wenn anderen ein Missgeschick passiert oder es ihnen nicht gut geht, vor allem, wenn du davor vermeintlich daran beteiligt warst. 5. Verinnerlichte Gesetze Wenn allgemeine, religiöse oder anders festgeschriebene Vorgaben als „Gesetze“ verinnerlicht werden, kommt es ebenfalls zu Schuldgefühlen, zum Beispiel beim Lügen, Hinterziehen von Geldern, Töten und Essen von Tieren, bei falscher Mülltrennung usw. 6. Traumata, Schuldzuweisungen durch Partner u. a. Wenn Menschen im Kindes- oder Jugendalter Dinge erleben wie Unfälle, bei denen sie direkt oder indirekt beteiligt sind, können sich diese Schuldgefühle bis ins Alter verfestigen.Beispiele: 1. Ein Kind spielt laut auf dem Rücksitz des fahrenden Autos. Der Vater dreht sich nach mehrmaligem Ermahnen um, will das Kind beruhigen und verursacht einen Unfall.2. „Du nervst!“, „Du bist schuld!“, „Wegen Dir!“ – solche Sätze können sich im Gedächtnis eines Menschen festsetzen, bis er ständig glaubt, an allem schuld zu sein.3. Selbst ein ungeborenes ungewolltes Kind spürt die negative Einstellung der Mutter: Die Mutter gibt dem Kind die Schuld daran, ihr Leben ändern zu müssen, nicht mehr ausgehen oder studieren zu können, Freunde oder sogar den Kindsvater verloren zu haben usw. Wir schließen hier erst mal aus, dass es sich um echte Schuld handelt, also kein juristisches, moralisches oder soziales Gesetz gebrochen wurde – also absichtliches körperliche oder seelische Verletzungen, Stehlen usw. Wenn Schuldgefühle in Maßen auftreten, können sie auch positiv wirken. Dann helfen sie uns, respektvoll und achtsam miteinander umzugehen. Schuldgefühle wirken auch unterbewusst, deshalb können sie negativ auf unsere Beziehungen wirken, Depressionen und Selbstzweifel fördern.  Tipps, wie man unbegründete Schuldgefühle loswird: 1. Spurensuche Ergründe, wann und warum du mit Schuldgefühlen reagierst. Daraus ergeben sich Lösungen, etwas daran zu ändern. Welche Situationen sind das? Welche oder welche Art von Menschen sind daran beteiligt? So deckst du wiederkehrende Muster auf. In Situationen, in denen du dich schuldig fühlst, solltest du folgende Fragen objektiv beantworten: - Weshalb fühle ich mich schuldig? - Hat die Situation direkt, indirekt oder gar nichts mit mir zu tun? - Welche Erwartung an mich selbst habe ich mit meinem Verhalten nicht erfüllt? - Hatte ich eine Wahl, es anders machen zu können? - Ab welchem Punkt habe ich mich nicht mehr so verhalten, wie ich es wollte? Notiere deine Antworten und bewerte die Situation neu. 2. Stärke dein Selbstwertgefühl Eine gute Einstellung zu sich selbst verringert unbegründete Schuldgefühle. Dadurch kannst du Situationen besser und objektiver einschätzen. Du lässt dich auch nicht so schnell von anderen verunsichern. Zudem wirkt es auf dein Umfeld: Andere nehmen dich selbstbewusster wahr und respektieren dich eher. Aus einem guten Selbstwertgefühl entsteht ein gesundes Selbstvertrauen. Es sorgt für innere Sicherheit, dass du nach deinen Gesetzen gehandelt hast und keine Schuld an der Situation hast. Mit dem richtigen Selbstbewusstsein hast du weniger Angst davor, was andere über dich denken.  SpiegelmeditationStell dir vor, wie du dich selbst in solchen Situationen siehst und was du stattdessen gern sehen würdest. 3. Hilfe zur Selbsthilfe In einem vertrauten Gespräch mit engen Freunden oder Verwandten kann die Sicht einer vertrauten Person helfen. Oft hilft es, mit Außenstehenden – zum Beispiel einem Coach – zu sprechen. In einem objektiven Gespräch mit einer Fachperson können Ursachen schneller aufgelöst und Wege zum Erfolg gefunden werden. Lerne mich kennen! Jetzt zum kostenlosen Coaching-Erstgespräch anmelden: Tel. 09281/860 94 69 oder 0160/813 96 49.

Schneewittchen:

Unschuldig schuldig

Blog-Artikel 5 - 05.11.2021

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Unser Gehirn ist darauf programmiert, ständig Ursachen für gegenwärtige Situationen zu suchen. Das liegt am Drang zur Aufklärung und dass wir es beim nächsten Mal besser machen. Gerade sensible Menschen fühlen sich oft schuldig – auch, wenn sie nichts dafürkönnen. Frauen sind von solchen Gefühlen häufiger betroffen als Männer – woran auch alte Glaubenssätze beteiligt sind (Eva als Sinnbild der Sünde, „Hexen“-Verfolgung, Mädchen sollen brav sein, Frauen in Märchen müssen vom Prinzen „gerettet“ werden usw.). Die direkten Ursachen sind meist folgende Persönlichkeitsmerkmale: 1. Perfektionismus Zu hohe Erwartungen an sich selbst: Schon den kleinsten Fehler wirfst du dir vor. Aus Angst, etwas falsch zu machen, tust du dir auch schwer, Risiken einzugehen oder Entscheidungen zu treffen. 2. Selbstzweifel und mangelndes Selbstwertgefühl Du traust dir nichts zu und fühlst dich oft minderwertig. Ein Lachen wirkt auf dich wie Auslachen, kritische Bemerkungen wie eine Verurteilung. Vor Entscheidungen sicherst du dich gern bei anderen ab. Und eigene Bedürfnisse werden zurückgestellt, weil dir andere wichtiger sind. 3. Empathie und Verantwortung für Probleme und Leid anderer Du erkennst sofort, wie dein Gegenüber drauf ist, wie es ihm geht, was er sich wünscht, … Du fühlst dich oft als Retter, der anderen sofort helfen muss. Du fühlst dich verantwortlich am Leid in Entwicklungsländern. Du leidest, wenn du siehst oder erfährst, dass Tiere gequält, Kinder misshandelt, Menschen ausgebeutet werden. 4. Glaube, Gefühle anderer durch das eigene Verhalten steuern zu können Du fühlst dich verantwortlich oder mitverantwortlich, wenn anderen ein Missgeschick passiert oder es ihnen nicht gut geht, vor allem, wenn du davor vermeintlich daran beteiligt warst. 5. Verinnerlichte Gesetze Wenn allgemeine, religiöse oder anders festgeschriebene Vorgaben als „Gesetze“ verinnerlicht werden, kommt es ebenfalls zu Schuldgefühlen, zum Beispiel beim Lügen, Hinterziehen von Geldern, Töten und Essen von Tieren, bei falscher Mülltrennung usw. 6. Traumata, Schuldzuweisungen durch Partner u. a. Wenn Menschen im Kindes- oder Jugendalter Dinge erleben wie Unfälle, bei denen sie direkt oder indirekt beteiligt sind, können sich diese Schuldgefühle bis ins Alter verfestigen.Beispiele: 1. Ein Kind spielt laut auf dem Rücksitz des fahrenden Autos. Der Vater dreht sich nach mehrmaligem Ermahnen um, will das Kind beruhigen und verursacht einen Unfall.2. „Du nervst!“, „Du bist schuld!“, „Wegen Dir!“ – solche Sätze können sich im Gedächtnis eines Menschen festsetzen, bis er ständig glaubt, an allem schuld zu sein.3. Selbst ein ungeborenes ungewolltes Kind spürt die negative Einstellung der Mutter: Die Mutter gibt dem Kind die Schuld daran, ihr Leben ändern zu müssen, nicht mehr ausgehen oder studieren zu können, Freunde oder sogar den Kindsvater verloren zu haben usw. Wir schließen hier erst mal aus, dass es sich um echte Schuld handelt, also kein juristisches, moralisches oder soziales Gesetz gebrochen wurde – also absichtliches körperliche oder seelische Verletzungen, Stehlen usw. Wenn Schuldgefühle in Maßen auftreten, können sie auch positiv wirken. Dann helfen sie uns, respektvoll und achtsam  miteinander umzugehen. Schuldgefühle wirken auch unterbewusst, deshalb können sie negativ auf unsere Beziehungen wirken, Depressionen und Selbstzweifel fördern.  Tipps, wie man unbegründete Schuldgefühle loswird: 1. Spurensuche Ergründe, wann und warum du mit Schuldgefühlen reagierst. Daraus ergeben sich Lösungen, etwas daran zu ändern. Welche Situationen sind das? Welche oder welche Art von Menschen sind daran beteiligt? So deckst du wiederkehrende Muster auf. In Situationen, in denen du dich schuldig fühlst, solltest du folgende Fragen objektiv beantworten: - Weshalb fühle ich mich schuldig? - Hat die Situation direkt, indirekt oder gar nichts mit mir zu tun? - Welche Erwartung an mich selbst habe ich mit meinem Verhalten nicht erfüllt? - Hatte ich eine Wahl, es anders machen zu können? - Ab welchem Punkt habe ich mich nicht mehr so verhalten, wie ich es wollte? Notiere deine Antworten und bewerte die Situation neu. 2. Stärke dein Selbstwertgefühl Eine gute Einstellung zu sich selbst verringert unbegründete Schuldgefühle. Dadurch kannst du Situationen besser und objektiver einschätzen. Du lässt dich auch nicht so schnell von anderen verunsichern. Zudem wirkt es auf dein Umfeld: Andere nehmen dich selbstbewusster wahr und respektieren dich eher. Aus einem guten Selbstwertgefühl entsteht ein gesundes Selbstvertrauen. Es sorgt für innere Sicherheit, dass du nach deinen Gesetzen gehandelt hast und keine Schuld an der Situation hast. Mit dem richtigen Selbstbewusstsein hast du weniger Angst  davor, was andere über dich denken.   SpiegelmeditationStell dir vor, wie du dich selbst in solchen Situationen siehst und was du stattdessen gern sehen würdest. 3. Hilfe zur Selbsthilfe In einem vertrauten Gespräch mit engen Freunden oder Verwandten kann die Sicht einer vertrauten Person helfen. Oft hilft es, mit Außenstehenden – zum Beispiel einem Coach – zu sprechen. In einem objektiven Gespräch mit einer Fachperson können Ursachen schneller aufgelöst und Wege zum Erfolg gefunden werden. Lerne mich kennen! Jetzt zum kostenlosen Coaching-Erstgespräch anmelden: Tel. 09281/860 94 69 oder 0160/813 96 49.

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Blog-Artikel 5 - 05.11.2021